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Das Milben Profi Team hilft dir mit Experten Tipps Milben zu bekämpfen!

Was sind Hausstaubmilben?

Hausstaubmilben (Dermatophagoides = Hautfresser) sind mit einer Größe von einem Viertel bis einem Drittel Millimeter sehr klein. Mit dem bloßen Auge sind sie nicht zu erkennen. Legt man sie unter das Mikroskop ähneln sie weißen Käfern mit acht Beinen. Die Anzahl der Beine verweist darauf, dass es sich hier nicht um Insekten handelt, die regulär sechs Beine haben. Hausstaubmilben sind zu klein, um sie mit dem bloßen Auge ohne Hilfsmittel zu sehen. Unter dem Mikroskop sehen sie wie weiße Käfer aus. Sie haben acht Beine, also sind sie keine Insekten. Vielmehr sind sie Spinnentiere und gehören zu den Anthropoden (Gliederfüßer). Die Unterarten der Hausstaubmilbe sind vielfältig. Man kennt etwa 150 Unterraten. Die bekanntesten sind die europäische (Dermatophagoides pteronyssinus) und die amerikanische Hausstaubmilbe (Dermatophagoides farinae). Leiden Sie an einer Hausstauballergie, sollten Sie Hausstaubmilben beseitigen, wir helfen Ihnen dabei!

Milben im Hausstaub

Milben im Hausstaub

Fachwissen & Merkmale der Hausstaubmilbe 

Hausstaubmilben gehören zur Klasse der Spinnen (Arachniden) und der Unterklasse der Acari. Es sind keine Insekten. Diese besitzen drei Körperabschnitte mit sechs Beinen. Spinnen hingegen zwei Körperteile mit acht Beinen. Sie haben auch keine Flügel oder Antennen, wie man dies z.B. von Fliegen kennt. Hausstaubmilben wirken etwas rundlich und sie haben eine cremig, weiße Farbe. Die Körperspitze formt einen Mund aus in der Form einer Röhre. Sie besitzen haarförmige Borsten. Gute farbverstärkte Aufnahmen zeigen einen durchscheinenden Körper. Die Männchen hinken den Weibchen in Sachen Größe nach. Die Weibchen wiegen ganze 5,8 Mikrogramm wohingegen die Männchen nur 3,5 Mikrogramm wiegen. Die Weibchen legen über einen längeren Zeitraum Eier ab und verteilen sie an mehreren Orten (etwa 40 bis 80 insgesamt), daraus schlüpfen die Larven, aus denen eine Tritonymphe wird, die schließlich adult wird.

Experten Interview zur Hausstaubmilben Allergie

Wo fühlen sich Hausstaubmilben am wohlsten?

Hausstaubmilben lieben es warm. 20 bis 25 °C sind ideal. Beträgt die Luftfeuchtigkeit dann noch um 70 bis 80 % gedeihen sie prächtig, sofern sie genug Nahrung zur Verfügung haben. Dafür haben sie sich ideal an die menschlichen Behausungen angepasst. Im Begriff Dermatophagoides steckt das griechische Wort Derma für Haut. Da der Mensch täglich etwa 10 Gramm Hautschuppen verliert, ernähren sich die Hausstaubmilben primär von diesen Hautresten. Überall wo wir sind, hinterlassen wie diese Hautschuppen: nicht nur im Bett, sondern auf allen anderen Möbeln wie dem Sofa und auf dem Teppich. Dabei dringen die Hautzellen tief in die Möbel ein ideal für die Verbreitung und Fortpflanzung der Tiere. Somit können Millionen von Hausstaubmilben gedeihen. Wir helfen Milben zu bekämpfen.

Hausstaubmilbenallergie und ihre Behandlung

Die Hausstaubmilbenallergie kann sich anhand diverser Symptomen zeigen und sind deshalb so belastend für die Betroffenen. Sie kommen primär durch Hausstaubmilben Bisse bzw. Stiche und nicht selten durch den ausgeschiedenen Kot der Spinnentiere zustande.

Es kommt zum Niesen, eine laufende Nase durch übermäßige Schleimproduktion. Dabei ist auch ein postnasaler Tropf (PND) möglich, wobei sich eine Vielzahl von Schleim im hinteren Bereich der Nase im Hals verfestigt. Zusätzlich kann die Nase verstopft sein oder dort wird ein ein Juckreiz ausgelöst.

  • Augen weisen eine Juckreiz, Rötungen oder Tränen auf.
  • Im Mund oder Rachen kann ebenfalls ein kratzendes Gefühl aufreten.
  • Ein belastender Husten ist möglich.

Die unangenehmen allergischen Reaktionen können ebenfalls Asthma zur Folge haben. Dies kann sich äußern in: Beschwerden beim Atmen, Schmerzen in der Brust oder Engegefühl. Das Ausatmen kann einen röchelnden oder quietschenden Ton machen.

Atemnot, Röcheln oder Husten können zu Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus führen.

Ein kratzender Ausschlag auf der Haut ist auch nicht selten und sehr unangenehm durch die Hausstaubmilbenbisse.

Hausstaubmilben vorbeugen

Tipp 1:

Hausstaubmilben kommen in den saubersten Häusern vor. Aber Hausstaubmilben lassen sich reduzieren. Besonderes Augenmerk sollte dabei auf das Schlafzimmer gelegt werden. So manche Bettwäsche gegen Hausstaubmilben als auch Bettbezüge gegen Hausstaubmilben sind allergen-undurchlässig. Der richtige Milben Bettbezug kann helfen, Symptome loszuwerden oder zumindest unterstützend dabei wirken. Anti Milben Bettwäsche und Decken sollten einmal wöchentlich bei 60 °C mit einem speziellen Milben Waschmittel gewaschen werden, um die Störenfriede zu töten. Auch besondere Überzüge für Bettdecke, Milben Kissen, also Encasing, sind wichtige Punkte bei der Bekämpfung der Hausstaubmilben. Am einfachsten wäre es Polstermöbel (z.B. Sofa, Teppich etc.) einfach wegzulassen, aber das wird für viele kaum möglich sein.

Tipp 2:

Das einfachste und effektivste Hausmittel gegen Hausstaubmilbenbisse ist Teebaumöl. Es wirkt gegen den Juckreiz, da es antiseptisch ist. Auch Polstermöbel können damit regelmäßig abgesprüht werden. Milbenspray besteht aus bekannten natürlichen und künstlichen Chemikalien: Eine bekannte Chemikalie ist der Lebensmittelzusatz Benzyl Benozoate. Nebenwirkungen sind in den Sprays oder Pulver keine vorhanden.

Medikamente können ebenfalls helfen, wenn die allergischen Reaktionen zu stark werden. Eine Hyposensibilisierung kann große Dienste leisten. Die Allergene werden immer wieder auf den Körper losgelassen, um eine Gewöhnung des Körpers zu bewirken (Immuntherapie).

Tabletten sind noch nicht gut erforscht, auch wenn es bisher noch zu keinen schwerwiegenden Nebenwirkungen kam.

Tipp 3:

Die Luftfeuchtigkeit sollte unter 50 % betragen. Ein Luftentfeuchter bzw. eine Klimaanlage können dabei helfen. Ein Luftreiniger sollte an die Klimaanlage angeschlossen werden, sodass die gesamte Luft gereinigt werden kann und nicht nur die Luft in einem begrenzten Bereich. Einem Luftreiniger, der lediglich die Luft erwärmt, mit Ionen oder Ozon auflädt, ist kontraproduktiv. Häufiges Lüften ist ebenfalls produktiv, damit die Luftfeuchtigkeit reduziert wird. Zugleich entwickelt sich weniger Schimmel, den Hausstaubmilben lieben. Insbesondere im Schlafzimmer sollte man für eine optimale Raumtemperatur sorgen, die nicht über 18 °C liegt.

Wie funktioniert ein Hausstaubmilben Test?

Der Acarex Hausstaubmilben-Test enthält 10 Einzeltests, um eine Hausstaubmilben-Belastung nachzuweisen. Dieser Hausstaubmilbentest ist ein Stäbchentest. Dafür saugt man diverse Textilien mit einer kleinen Düse am Staubsauger ab. So wird aus einem einfach Staubsauger ein Hausstaubmilben Staubsauger. In diesen wird der beiliegende Acarex-Feinstaub-Sammler im Staubsauger befestigt durch einen Papierstreifen. Dieser zeigt in das Staubsaugergehäuse. Nach dem Staubsaugen wird der Staubsammler herausgenommen. Mit einem Löffel nimmt man eine Probe des Staubes und schüttet es in die beiliegende Plastikbox. Schließlich vermischt man es mit der Testflüssigkeit. Ein kurzes Eintauchen des Teststreifens verrät nach einer Minute durch die Farbe des dazugehörigen Teststreifens, wie stark die Belastung durch Hausstaubmilben ist.

Acarex Hausstaubmilben-Test
  • Hausmilben
  • Allergietest/ Kühlware!
  • Milben

Fazit

Es gibt einige Möglichkeiten Hausstaubmilben zu entdecken, sie zu beseitigen und zu verhindern, dass sie wiederkommen. Auch bei der Behandlung werden immer mehr Fortschritte gemacht. Wenn man einige wichtige Punkte beachtet, wird man von diesen Plagegeistern nicht belästigt oder man kann sie relativ schnell wieder loswerden.